Dieser Sonderservice betrifft nur Schienenfahrzeuge, welche eine Einstiegshilfe dabei haben. Das sind Nahverkehrszüge wie Triebwägen und Doppelstockwagen. Außerdem muss der Bahnsteig von Rollstuhlfahrern stufenlos erreichbar sein. Bei der Anmeldung wird dieses von der DB Regio Bayern überprüft.
Diese Daten können auch im Internet recherchiert werden unter.
Falls dies der Fall und der Bahnsteig t barrierefrei erreichbar ist, kann der Sonderservice der DB Regio mit einer Anmeldezeit von nur 1 Stunde in Anspruch genommen werden. Es braucht nicht die 24 Stunden- Voranmeldung über die MobiServ Hotline erfolgen.
Dieses ist ein Schritt zu mehr Spontanität im Bahnverkehr für Rollstuhlfahrer.
Die offizielle Presseerklärung der DB Regio lautet:
Zum 01.10.2010 hat DB Regio Bayern eine sechsmonatige Testphase zur Anmeldung von Rollstuhlfahrern in den von DB Regio Bayern betriebenen Nahverkehrszügen (außer der S-Bahn München)
über die Rufnummer 0911 – 47050952 (Mo.-Fr. von 7 Uhr bis 20 Uhr) eingerichtet.
Dabei haben Rollstuhlfahrer in Bayern die Möglichkeit bis zu einer Stunde vor dem geplanten Fahrtantritt ihre Reise während der Ansprechzeit des Kundendialogs von DB Regio Bayern (Mo.-Fr. von 7 Uhr bis 20 Uhr) anzumelden.
Der Kundendialog von DB Regio Bayern prüft, ob die Bahnsteige der gewünschten
Verbindung barrierefrei zu erreichen sind und ob das eingesetzte Fahrzeug über eine Einstiegshilfe verfügt.
Sofern die Fahrt möglich ist, informiert der Kundendialog mittels SMS die betreffenden Kundenbetreuer und Triebfahrzeugführern über den Reisendenwunsch.
Dem Zugpersonal werden folgende Inhalte übermittelt:
DB Regio Bayern bietet somit den Reisenden mit Mobilitätseinschränkungen eine sichere und verlässliche Reiseplanung. Das Fahrpersonal ist besser über Reisende informiert, die eine Hilfestellung beim Ein- und Ausstieg benötigen.
....aus der Modulfamilie 813 "Personenbahnhöfe planen", hier Modulgruppe 81302 "Bahnsteige und ihre Zugänge planen".
Hier die komplette Aktualisierung der DB-Richtlinien num nachlesen.
.....über die technische Spezifkation für die Interoperabilität bezüglich „eingeschränkt mobiler Personen“ im konventionellen transeuropäischen Eisenbahnsystem und im transeuropäischen Hochgeschwindigkeitsbahnsystem.
Hier die komplette Entscheidung zum nachlesen.
Was tun, wenn man aufgrund einer körperlichen Behinderung oder fortgeschrittenen Alters nicht mit dem Auto fahren kann? Klar - man nimmt die Bahn! Was sich so einfach anhört, hat allerdings seine Tücken. Bei der Bahnfahrt gilt es eine Menge Hürden zu nehmen.
Die Sendung "laVita" vom bayerischen Fernsehen lud Frau Heidi Dintel zu einer gemeinsamen Begehung und einem Gespräch ein über "Wie barrierefrei ist die Bahn?".
Hier der Jahresbericht 2009 der Projektgruppe "Barrierefreie Bahn"
DB Presseerklärung zum Pilotprojekt
Kommentar der VKIB zur DB Presseerklärung