Über uns


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Was ist die VKIB?

Gründe für den Zusammenschluss:

  • Ein willkommener Anlass für die Gründung der VKIB war selbstverständlich das Europäische Jahr für Menschen mit Behinderung
  • Die VKIB sieht sich zukünftig neben den Wohlfahrtsverbänden und der Selbsthilfe als gleichberechtigte dritte Säule in der Wahrnehmung der Interessen der Menschen mit Behinderung in Bayern. Unser Auftrag begründet sich aus der Tatsache, dass in dem Bundesgleichstellungsgesetz und dem Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetz (BayBGG) Behindertenbeauftragte als Beteiligte an kommunalen Planungen hinzuzuziehen sind. Den Mitgliedern der VKIB wird damit künftig in der infrastrukturellen Entwicklung barrierefreier Kommunen eine bedeutende Rolle zuteil werden

Aufgaben und Ziele:

Förderung und Wahrnehmung der Belange von Menschen mit Behinderung und chronisch kranker Menschen. Als Sachverständigen Gremium auf Länderebene gibt die VKIB Anregungen und berät und unterstützt bei Planungen, erstellt Empfehlungen und verabschiedet Resolutionen.

Die Mitglieder der VKIB verfolgen als Interessenvertreter vor Ort den politisch geforderten Paradigmenwechsel (= weg von der Fürsorge hin zur Teilhabe, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung) zu einem selbstbestimmten Leben. Zur Realisierung der Ziele wird mit den freien und öffentlichen Trägern der Behindertenhilfe, politischen Gremien, Selbsthilfegruppen und Verwaltungen, zusammengearbeitet.

Mitgliedschaft:

  • Die Mitgliedschaft können Behindertenbeauftragte und -beiräte beantragen, welche die Ziele der VKIB anerkennen und fördern
  • In Landkreisen, in denen noch keine Interessenvertretung installiert ist, kann als Interimslösung ein im Landkreis tätiger Beirat und/oder Beauftragter in die Vertretungsfunktion eintreten; sie/er hat dann jedoch landkreisbezogene Aufgaben mit zu verfolgen
  • In Kommunen, in denen noch kein Behindertenbeirat installiert ist, kann in Ausnahmefällen vorübergehend auch eine Arbeitsgemeinschaft Mitglied werden. Diese Regelung ist auch dann anwendbar, wenn eine Kommune oder eine kommunale Gebietskörperschaft die Legitimation verweigert.

Bildung von Arbeitskreisen:

Zur besseren Umsetzung der Aufgaben und Ziele ist daran gedacht für nachfolgende Bereiche Arbeitskreise zu bilden:

  • Bauwesen
  • Mobilität
  • Soziale und medizinische Dienstleistung
  • Kommunikation/IT
  • Vorschulische-/schulische Integration sowie weiterführende Schulen
  • Aus- und Weiterbildung sowie berufliche Integration
  • Tourismus und Freizeit

Vordringlichste Probleme:

  • Vollzug des Bayerischen Behindertengleichstellungsgesetzes (BayBGG) und der Änderungsgesetze
  • Struktureller Aufbau des Landesverbandes
  • Fortbildungsveranstaltungen für Mitglieder und Interessierte
  • Einbringung von Petitionen und Resolutionen
  • Aufbau von Kontakten
 

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